Teilnehmerstimmen

Michael Weidenhiller
Was bringt ein Masterstudium für die Karriere? Wie lässt sich Studieren neben dem Beruf organisieren? Michael Weidenhiller hat sein Studium bei MASTER:ONLINE Logistikmanagement im Mai 2012 mit dem MBE abgeschlossen. Heute ist er als Projektingenieur bei der Siemens AG, Nürnberg, tätig. Offen spricht er über seine Erfahrungen mit der berufsbegleitenden Online-Weiterbildung.

Herr Weidenhiller, der Weiterbildungmarkt bietet viele Angebote. Weshalb haben Sie sich speziell für MASTER:ONLINE Logistikmanagement (MOL) entschieden?
Die Fachrichtung des Studiengangs hat mich sehr angesprochen. Die angebotenen Module eigneten sich sehr gut zur Erweiterung meines Wissens, das ich mir durch mein Erststudium und meine beruflichen Aufgaben aufgebaut habe. Auch war für mich die geringe Anzahl an Präsenzveranstaltungen entscheidend. Durch die Online-Veranstaltungen und das Selbststudium ist man sehr flexibel und kann sich das Lern- und Arbeitspensum so einteilen, wie es am besten in den Alltag passt.

Was haben Sie bei MOL gelernt, das wichtig ist, um in Ihrem Unternehmen erfolgreich zu sein?
Ergänzend zu meinem technischen Erststudium habe ich durch das Masterstudium eine prima Erweiterung meiner betriebswirtschaftlichen Kenntnisse bekommen. Dieses Wissen hilft mir bei meinen beruflichen Aufgaben für ein besseres ganzheitliches Verständnis.

Wie groß war der Zeitaufwand? Wie haben Sie Beruf und Weiterbildung miteinander vereinbaren können?
Der Zeitaufwand war deutlich größer als zuvor erwartet. Aber wenn man sich die Zeit für Lernaufwand und Studienarbeiten rechtzeitig einteilt, lässt sich der Arbeitsaufwand gut meistern. Kritisch wird es nur, wenn sich Phasen vor Prüfungen mit entscheidenden Projektphasen aus dem Beruf überschneiden.

Was machen Sie heute, nach dem erfolgreichen Abschluss MOL, anders und vielleicht besser? 
Im Studium wurden zahlreiche Planungsmethodiken gelehrt, die für ein strukturiertes Vorgehen bei komplexen Aufgabenstellungen genutzt werden können. Viele dieser Methoden nutze ich seitdem bei meinen täglichen Arbeitsaufgaben.

Was macht aus Ihrer Sicht die Qualität von MOL aus?
Für mich war es die sehr hohe Flexibilität, sowohl bei der Modulauswahl als auch während des Semesters. Gerade bei einem berufsbegleitenden Studiengang ist dies von sehr hohem Wert. Zudem war die Unterstützung durch das Studiengangsmanagement und die Dozenten sehr hilfreich. Bei organisatorischen oder fachlichen Fragen erfolgten die Rückmeldungen sehr schnell und ausführlich – telefonisch, per Email oder über die Online-Lernplattform.

Welchen Nutzen haben Unternehmen von einer Weiterbildung ihrer Mitarbeiter bei MOL?
Die vermittelten Themengebiete sind sehr breit gefächert. Die Module aus den technischen, betriebswirtschaftlichen und kommunikativen Bereichen und das daraus resultierende Wissen können sehr förderlich eingesetzt werden und stellen eine Bereicherung für das Unternehmen dar.

Haben Sie noch regelmäßigen Kontakt zu anderen Studenten, Dozenten oder der Alumni-Organisation?
Per Mail bzw. Telefon habe ich noch Kontakt zu ehemaligen Kommilitonen. Persönliche Treffen sind aufgrund meines Wohnortes und der damit verbundenen langen Anreise nach Stuttgart und Umland schwierig zu gestalten. Das jährliche Forum mit den fachlichen Vorträgen und der Absolventenfeier ist aber ein interessantes Angebot, das ich versuche wahrzunehmen.

Was sollten künftige Studenten über diesen Studiengang unbedingt wissen?
Ich bin überzeugt, dass sich die berufsbegleitende Weiterbildung durch den Studiengang absolut lohnt. Man muss sich jedoch bewusst sein, dass das Studium neben dem Beruf erhebliche Einschränkungen im Privaten mit sich bringt und deshalb viel Disziplin erfordert. Dies sollte jeder Student für sich im Vorfeld abwägen.

Hat Ihnen dieser Masterstudiengang bei Ihrer Karriere geholfen?
Meine Erfahrung ist, dass sich die Eigeninitiative für die Weiterbildung und die privat investierte Zeit lohnt. Es wird von Arbeitgebern gerne gesehen und auch honoriert. Bei einem Stellenwechsel hat man durch das Studium sehr gute Argumente.

Marvin Trampenau
Marvin Trampenau ist Absolvent des berufsbegleitenden Studiengangs MASTER:ONLINE Logistikmanagement an der Universität Stuttgart. Wie er sich in seinem Studium organisiert hatte und was ihm das Studium gebracht hat, erfahren Sie im Interview.


Herr Trampenau, Sie arbeiten in der Logistikbranche. Was sind Ihre Aufgaben?
Ich bin Leiter der Logistik in einem mittelständischen Papierunternehmen in Glückstadt und kümmere mich vorwiegend um die Distributionslogistik. Der zweite Schwerpunkt meiner Aufgaben liegt in der Bewirtschaftung der Fertigwarenlager. Daneben bin ich noch für verschiedene interne Projekte verantwortlich.

Wie lange sind Sie in dem Unternehmen tätig?
Ich bin seit 10 Jahren im Unternehmen. Ich habe dort als Student im Rahmen meines dualen Studiums angefangen.

Welchen Herausforderungen muss sich die Logistik heute im Vergleich zu früher stellen?
Durch die immer weitere Detaillierung der Information, der Informationsbereitstellung und auch die Verarbeitung dieser Information ist man heute gezwungen sehr viel schneller zu reagieren. Um ein Problem in kurzer Zeit lösen zu können, muss das Prozessverständnis schon vorher da sein.

Warum haben Sie sich für das Master-Studium entschieden?
Das hat mit meiner ersten Ausbildung als Diplom-Wirtschaftsingenieur zu tun - ein Tätigkeitsfeld, das sehr breit angelegt ist. Mittlerweile bin ich in der Logistik tätig und wollte ich mich in diese Richtung spezialisieren.

Warum gerade ein Onlinestudium an der Uni Stuttgart?
Onlinestudiengang war für mich nicht so entscheidend - sondern, dass das Studium berufsbegleitend ist. Für mich war klar, wenn ich eine zweite akademische Ausbildung mache, dann nur berufsbegleitend. Und dann bietet sich natürlich so ein Onlinestudium an - auch deswegen, weil die Präsenzphasen recht übersichtlich sind. Das ist ein großer Vorteil, gerade wenn man nicht ortsansässig ist.

Hatten Sie Schwierigkeiten während des Studiums?
Am schwierigsten ist tatsächlich die Koordination zwischen Beruf, Familie und Studium. Wenn man in der Logistik tätig ist, ist der Arbeitsaufwand nicht immer absehbar.

Wie war die persönliche Betreuung durch die Mitarbeiter des MASTER:ONLINE Teams und durch die Lehrenden?
Die Betreuung ist ganz klar positiv hervorzuheben - sowohl durch die Dozenten als auch durch das Studiengangsmanagement. Sie waren immer da und man wurde sehr gut und qualifiziert betreut.

Wie kamen Sie mit ILIAS und dem Kommunikationssystem zurecht?
Sowohl das eine als auch das andere System helfen bei der Organisation des Studiums. Gerade wenn man das Kommunikationssystem als Lehr- und Lernplattform versteht, auf der man sich treffen und Arbeitskreise bilden kann. Ich habe mich mit anderen Studierenden online zusammengesetzt, um den Stoff zu diskutieren - eine völlig neue, sehr positive Erfahrung. Es ist auch für die Prüfungsvorbereitungen sehr hilfreich, weil man die Lehrenden direkt fragen kann. Das ILIAS System sehe ich als einen Aufbewahrungsort für das Lehrmaterial. Zu einigen Vorlesungen werden in ILIAS die Tonaufzeichnungen der Vorlesungen zur Verfügung gestellt. Das ist eine willkommene Abwechslung zum schriftlichen Lehrmaterial und enthält natürlich oft auch die eine oder andere Zusatzinformation.

Wann waren Ihre Lernzeiten?
Ich habe mich so organisiert, dass ich direkt vor den Klausuren eineinhalb Wochen frei hatte, um den Stoff zu verinnerlichen. Sonst habe ich ziemlich durchgängig in den Morgen- und Abendstunden gelernt.

Wie viel Zeit investierten Sie pro Woche in das Studium?
Pro Woche ist es schwierig zu sagen. Aber wenn man sich die Zeiten anschaut, die für die Module vorgegeben sind - 6-8 Stunden pro Modul - dann passt das sehr gut.

Wurden Sie von Ihrem Unternehmen unterstützt?
Das Studium ist als Weiterbildungsmaßnahme in Absprache mit meinem Unternehmen durchgeführt worden. Ich bin von meinem Unternehmen sehr gut unterstützt worden. Ohne Unterstützung im betrieblichen Bereich geht es, aber es wird definitiv schwerer.

Bekamen Sie auch Unterstützung im privaten Umfeld?
Ja, die größte Unterstützung habe ich durch meine Familie erhalten, sie haben auch mit am meisten unter der Belastung „gelitten“. Gerade in den Klausurphasen musste die Familie extrem zurückstecken. Bevor ich das Studium begonnen habe, habe ich es mit meiner Frau diskutiert, denn ohne die Unterstützung im privaten Bereich ist das Studium kaum zu schaffen.

Hat es Ihnen gereicht dreimal pro Semester nach Stuttgart zu kommen?
Es hat gereicht. In den Klausurenphasen wurde darauf geachtet, dass wenn ich zweimal anreise ein gewisser Abstand dazwischen ist, oder, dass ich die Klausuren hintereinander schreibe und nur eine Anreise nötig ist. Das war sehr gut organisiert.

Wurden Ihre Erwartungen an das Studium erfüllt?
Meine Erwartungen wurden bestätigt, vor allem, weil schon in den Vorgesprächen sehr detailliert informiert wurde. Die Module sind sehr unterschiedlich, aber im Großen und Ganzen ist das Feedback meinerseits sehr positiv.

Haben Sie das Gefühl, dass Ihnen das Studium etwas gebracht hat?
Ja, definitiv. Das grundsätzliche Verständnis für logistische Fragestellungen und Themen und alles was im Umfeld von Logistik passiert, hat sich noch weiter verbessert und ist auf ein solideres Fundament gestellt worden. Viele Prozesse in der Logistik sind sehr komplex und müssen in kürzester Zeit abgebildet und verstanden werden. Das durch das Studium erworbene Wissen hilft sehr im Tagesgeschäft.

Würden Sie das Studium empfehlen?
Ich würde das Studium auf jeden Fall empfehlen. Allerdings ist es aus meiner Sicht nur für Leute geeignet, die über eine gewisse Selbstdisziplin und Selbstorganisation verfügen. Wenn man zu den Menschen gehört, die eher angeleitet werden müssen, ist dieser Studiengang, glaube ich, sehr schwer durchführbar. Durch die Verquickung zwischen Beruf und Studium muss man sehr diszipliniert sein.

Jörg Gassert
MASTER:ONLINE Logistikmanagement (MOL) bietet seit kurzem die Möglichkeit, nur einzelne Module aus dem Studienangebot zu belegen und diese mit einem Zertifikat der Universität Stuttgart abzuschließen. Diese Alternative zum kompletten Masterstudium wählte Jörg Gassert.


Herr Gassert, was reizt Sie besonders an der Möglichkeit der Einzelmodulbelegung?
Diese Lösung ist perfekt für mich. Ich kann gezielt die Inhalte auswählen, die direkt für mich interessant sind. Gleichzeitig möchte ich mich aktuell nicht langfristig an eine Weiterbildung binden, da ich im Job sehr stark eingebunden und zudem Berufspendler bin, was zusätzlich Zeit bindet.

Was ist Ihre Motivation, eine Weiterbildung zu machen?
Seit zwei Jahren bin ich als Teamleiter verantwortlich für die Entwicklungslogistik und Mechanik bei der MBtech Group GmbH & Co. KGaA am Standort in Magstadt. Innovative und qualitativ hochwertige Entwicklungsdienstleistungen lassen sich, speziell in der Logistik, nur auf Basis effizienter Material- und Informationsflüsse anbieten. Zur Erkennung des passenden Optimierungspotenzials ist eine stetige Weiterbildung unabdingbar.

Was war für Sie bei der Auswahl der passenden Weiterbildung entscheidend?
Wichtig für mich ist, dass ich dies berufsbegleitend machen kann. Zunächst habe ich verschiedene Angebote recherchiert, letztlich hat mich MASTER:ONLINE Logistikmanagement überzeugt. Der Studiengang der Universität Stuttgart ist für mich sehr schlüssig und qualifiziert. Des Weiteren sind die angebotenen Module ein Spiegel der Themen in Wirtschaft und Industrie. Ich sehe hierbei in Deutschland keine Alternative, was mich final zur Bewerbung bewegt hat.

Wäre es interessant für Sie, zu einem späteren Zeitpunkt das komplette Masterstudium zu absolvieren und mit dem Master of Business and Engineering in Logistics Management abzuschließen?
Jetzt schaue ich mal, wie ich Beruf und Weiterbildung unter einen Hut bringen kann. Ein späterer Übergang zum vollständigen Masterstudium ist sehr reizvoll und nicht ausgeschlossen.

Matthias Bucher

Nur mit einem Bachelorabschluss fühlen sich laut einer aktuellen Allensbach-Studie viele nicht wirklich fit für den Beruf. Und auch wer schon ein paar Jahre im Job steckt, merkt oft dass die eigenen Kenntnisse für neue Projekte nicht ganz ausreichen. MASTER:ONLINE Logistikmanagement (MOL) bietet hier eine hochwertige Weiterbildung an Matthias Bucher hat im vergangenen Jahr sein Studium mit dem ‚Master of Business and Engineering in Logistics Management‘ (MBE) erfolgreich abgeschlossen. MOL sprach mit ihm über seine Erfahrungen.


Herr Bucher, Sie hatten ja schon Technische Informatik an der Berufsakademie studiert und verfügen inzwischen über 20 Jahre Berufserfahrung. Weshalb hatten Sie sich entschlossen, neben ihrem anspruchsvollen Job als Entwicklungsleiter und Logistik-Berater bei der viastore systems GmbH eine Weiterbildung anzugehen? Und weshalb haben Sie sich speziell für MOL entschieden?
Ich komme aus der Praxis und wollte einen fundierten theoretischen Hintergrund zu dem, was ich täglich mache. Die von MOL angebotenen Module und Themen passen optimal zum Berufsbild des Informatikers bzw. des SAP Beraters im Intralogistik-Bereich. Ich wollte einen international anerkannten Master-Abschluss. Darüber hinaus hat mich das gute Renommee der Uni Stuttgart und der Fraunhofer Gesellschaft als Träger des Studiengangs überzeugt. Da ich aber voll berufstätig bin, war es für mich wichtig, dass bei MOL nur wenige Präsenzzeiten gefordert werden, so dass ich maximal flexibel bei der Gestaltung meiner Lernphasen war.

Was haben Sie bei MOL gelernt, das wichtig ist, um in Ihrem Unternehmen erfolgreich zu sein?
Es ist die ganzheitliche Sicht auf alle relevanten Themenblöcke der Logistik, die ich gewonnen habe. So kann ich jetzt Aufgaben in meinem Job besser abstrahieren und einordnen sowie unterschiedliche Wissensbereiche miteinander vernetzen. Hilfreich sind aber auch die Problemlösungs-Methodiken, die ich bei MOL gelernt habe, z.B. in der Planung und Wirtschaftlichkeitsberechnung oder in der Berücksichtigung rechtlicher, technischer und ergonomischer Aspekte in der Logistik. Das fachliche Spezialwissen in Kombination mit meinem im Job erworbenen Umfeld-Wissen verschafft mir eine gewisse Stellung im Unternehmen.

Wie groß war der Zeitaufwand für Ihr Studium? Wie haben Sie Beruf und Weiterbildung miteinander vereinbaren können?
Ich habe mich bemüht, kontinuierlich zu lernen – zirka zwei Stunden jeden Tag bei zwei Modulen pro Semester. Ich bin da ganz pragmatisch herangegangen, so konnte ich Beruf und Studium gut miteinander vereinbaren: Tagsüber habe ich normal gearbeitet, auf Dienstreisen habe ich im Zug oder Hotel die Skripte gelesen und Vorlesungen angehört. Abends stand dann auf dem Plan, konsequent die Unterlagen zu den Modulen durchzuarbeiten. Aber natürlich musste auch die Familie mitspielen und es ‚dulden‘, wenn ich abends noch einmal an den Schreibtisch abgetaucht bin.

Was machen Sie heute, nach dem erfolgreichen Abschluss bei MOL, anders und vielleicht besser?
Je nachdem, in welcher Rolle ich tätig bin, haben sich unterschiedliche Verbesserungen ergeben: Als Technischer Berater z.B. bei Kunden-Vertriebsgesprächen kann ich durch das fundierte MOL-Wissen deutlich souveräner und kompetenter agieren. Dies schafft einen erheblichen Vertrauens-Mehrwert in der Vertriebsphase, da mit wenigen Experten beim Kunden alle Fragen umfassend, stimmig und oft sofort geklärt werden können. Auch bin ich als fachlicher Entwicklungsleiter in der Lage, den Kolleginnen und Kollegen eine ganzheitliche Sichtweise der Aufgabenstellung zu vermitteln. So können sie die von ihnen auszuführenden Aufgaben im Kontext der Logistik erfassen. Dies schafft besseres Verständnis und höhere Motivation. Und schließlich kann ich sie auch als Coach fachlich fundiert und detailliert betreuen.

Was macht die Qualität dieses berufsbegleitenden Masterstudiengangs aus?
Meiner Meinung nach ist der Lernstoff sehr gut ausgestaltet: Die Module sind harmonisch aufeinander abgestimmt, es ergeben sich dadurch Anknüpfungspunkte und Synergien. Dennoch sind die Module eigenständig und nicht zwingend voneinander abhängig. Dabei sind die Inhalte perfekt auf die Anforderungen der logistischen Praxis ausgerichtet. Durch die Aufteilung in Pflichtmodule – das muss einfach jeder wissen, z.B. Arbeitswissenschaften – und Vertiefungsmodule – das hilft mir, wenn ich in diesem Umfeld tätig bin, z.B. Zoll und Außenhandel – können individuelle Themenschwerpunkte selbst gesetzt werden.

Haben Unternehmen einen Nutzen davon, wenn Ihre Mitarbeiter sich bei MOL weiterbilden?
Ich denke, die Unternehmen erhalten mit MOL fähige Mitarbeiter zu „günstigen Konditionen“: Diese sind auch während des Studiums voll einsetzbar, da sie in ihrer Freizeit lernen. Die Inhalte der Weiterbildung können optimal auf die Bedürfnisse des Unternehmens abgestimmt werden. Und durch die Verzahnung von Gelerntem und beruflicher Anwendung kommt der Kompetenzgewinn den Unternehmen unmittelbar zugute. Damit steigern diese ihren Marktwert. Und wenn die Weiterbildung aktiv in die Personalentwicklung eingebaut wird, dient es ganz sicher zur Mitarbeiterbindung.

Haben Sie noch regelmäßigen Kontakt zu anderen Studenten, Dozenten oder der Alumni-Organisation?
Ja, ich nehme gerne die Termine des MOL-Stammtischs wahr. Studenten, Absolventen, Dozenten und MOL Mitarbeiter sind eine heterogene Gemeinschaft, die alle ihre Affinität zur Logistik verbindet. So macht es Spaß, spannende und vielschichtige Aspekte aufzugreifen und zu diskutieren.

Was sollten künftige Studenten über diesen Studiengang wissen?
Ich würde ihnen empfehlen, es unbedingt zu machen und sich vom Arbeitsumfang nicht abschrecken zu lassen. Es ist machbar – kurz nach dem Erststudium ebenso wie auch noch nach 15 Jahren in der Branche. Insgesamt können von der Weiterbildung bei MOL viele Berufsbilder profitieren: Wirtschaftler erlangen technisches Verständnis und die Ingenieure können ihr Tagwerk mit den korrekten Preisen versehen.

Hat Ihnen dieser Masterstudiengang bei Ihrer Karriere geholfen?
Sicher befördert der Abschluss mit dem Master-Grad den Aufstieg in die Führungshierarchie. Vor allem aber schafft es mir einfach eine größere Zufriedenheit im Job, weil ich durch das Studium mehr weiß und ganzheitlich an Aufgaben herangehen kann.

 

Carola Obermeier-Hartmann
Begeisterung und Engagement für die Logistik - das merkt man Carola Obermeier-Hartmann sofort an. Neben Ihrem fordernden Job als Mitarbeiterin in der Strategieabteilung der Logistik bei Outokumpu Nirosta GmbH (vorher ThyssenKrupp Nirosta GmbH) hat Sie sich bewusst für eine berufsbegleitende Weiterbildung bei MASTER:ONLINE Logistikmanagement (MOL) entschieden.Lesen Sie, welche Erfahrungen sie mit dem Studiengang gemacht hat und welche Tipps sie geben kann... 

Frau Obermeier-Hartmann, was sind die Gründe dafür, dass Sie sich neben Ihrem Job akademisch weiterbilden? 
Wie wahrscheinlich bei vielen anderen auch, waren vor und während meines ersten Studiums die Interessen vielfältig und die Frage „Was will ich?“ auch noch nicht eindeutig geklärt. Mit jedem neuen Projekt habe ich gemerkt, dass die bereits Ende des Studiums entstandene Begeisterung für den Bereich Logistik/Supply Chain Management bestätigt wurde. Ich wollte zusätzlich zu meinen täglichen Erfahrungen einfach auch wissenschaftlich betrachtet mehr über die vielen interessanten Themen wissen, die durch die Logistik abgedeckt werden und mich der Herausforderung der akademischen Weiterbildung nochmal bewusst stellen. Das Erlernen der technischen Fachbegriffe für ein schnelles Verständnis und eine flüssige Argumentation sind für mich ein positiver Nebeneffekt. 
  
Warum haben Sie sich für MASTER:ONLINE Logistikmanagement entschieden? 
Bei der Wahl der richtigen Weiterbildungseinrichtung waren für mich zwei Aspekte besonders wichtig: die Kombination aus wirtschaftlicher und technischer Betrachtung und ein Maximum an Flexibilität bei der Zeiteinteilung. Beides vereint der MASTER:ONLINE Logistikmanagement für mich perfekt. 
  
Wie bringen Sie Job, Studium und Privatleben unter einen Hut?   
Ich habe versucht Job und Studium zu kombinieren – so habe ich oft kleine Lerneinheiten direkt an den Arbeitstag angehängt, um im Anschluss die Zeit und wenn möglich auch die Wochenenden einfach privat nutzen zu können. Durch die digitale Vernetzung kann ich immer und überall auf meine Unterlagen zugreifen – ein entscheidender Vorteil ohne den mir die Parallelität nicht möglich wäre. So nutze ich oft die Zeit im Zug um einen ersten Überblick über die belegten Module zu erhalten. Vor allem vor den Klausuren nutze ich aber auch das ein oder andere Wochenende zur intensiven Vorbereitung. 
  
Wie steht Ihr Arbeitgeber zu Ihrer Weiterbildung? Werden Sie von Ihrem Arbeitgeber unterstützt? 
Eine finanzielle Unterstützung erhalte ich nicht, aber vor allem mein Chef und meine Abteilung haben mich von Anfang an unterstützt und in meinem Vorhaben bestärkt. Auch bei Unklarheiten in den Vorlesungsunterlagen, gibt es immer einen Kollegen, der helfen kann. Vor allem unterstützen und motivieren sie mich an den Tagen, an denen der eigenen Antrieb nachlässt.     
  
Wie ist Ihre Lern-Strategie? Was sind Ihre Tipps für andere Studenten? 
Meine persönliche Strategie ist kurze Lerneinheiten an meinen Arbeitstag anzuhängen. Dann ist mit Feierabend auch tatsächlich Schluss. Ich glaube es ist wichtig, neben dem Job und dem Studium das Leben mit Familie und Freunden nicht zu vergessen – ein erholter Kopf und Abstand zum Lernstoff hilft, sich wieder konzentriert dem Studium zu widmen. Für mich war dieser Ausgleich immer wichtig, um auch den Spaß am Studium nicht zu verlieren. Ich empfehle auf jeden Fall, sehr lernintensive Module im Winter zu belegen – die konzentrierte Vorbereitung fällt bei schlechtem Wetter einfach leichter. Auch der Austausch mit den Kommilitonen hilft – die haben dieselben „Probleme“.   

Thomas Roth
Thomas Roth hat im März Studium mit der Master-Thesis bei MASTER:ONLINE Logistikmanagement abgeschlossen. Der Maschinenbauer ist mit seinem Ingenieurbüro im Bereich Planung, Beratung und Realisation von Stahlhandelslagern tätig. In seiner Master-Thesis hat er deshalb die ‚Entwicklung eines Prozessbaukastens zur szenariogestützten Planung von Logistiksystemen am Beispiel des Stahlhandels‘ untersucht. Hier ein Kurz-Interview mit dem Absolventen über sein Studium und seine Master-Arbeit ...

Was hat Ihnen das Studium bei MASTER:ONLINE Logistikmanagement gebracht? Welchen Nutzen haben Sie von der Erstellung der Master-Thesis?   
Durch die gezielte Auswahl eines interessanten Themas für die Master-Thesis hat man die Gelegenheit, sich umfassend und wissenschaftlich basiert mit dem Thema zu beschäftigen. Im alltäglichen Arbeitsumfeld werden meistens rasche, ergebnisorientierte Lösungen gefordert. Die intensive Beschäftigung im Rahmen der Abschlussarbeit ermöglicht eine ergebnisoffene Herangehensweise an die Problemstellung. Literaturrecherchen und Gespräche mit dem betreuenden Dozenten haben mir neue Perspektiven erschlossen. Durch den vorgegebenen Rahmen einer Master-Thesis wird ein wissenschaftliches und strukturiertes Vorgehen gefördert und die bearbeitete Thematik gesamtheitlich bearbeitet. Mit der Fertigstellung der Arbeit erhält man nicht nur für sich selbst ein bewertetes Ergebnis der Aufgabenstellung mit Feedback, was ja beim Kunden oft nicht erfolgt. Auch können die Ergebnisse der Master-Thesis in ein neues Produkt einfließen. Beispielsweise in den sukzessiven Aufbau einer Prozessbibliothek, mit der ich meinen Kunden eine neue Dienstleistung anbieten kann.   

Herr Roth, wie gestaltete sich die Betreuung während Ihrer Master-Thesis? 
Die Betreuung meiner Master-Thesis durch den Dozenten und das Studiengangsmanagement war durchgängig kooperativ. Mein Betreuer bei MASTER:ONLINE Logistikmanagement, Dr.-Ing. Dirk Marrenbach, hat mich bei der Konkretisierung des Themas beraten und mir relevante Unterlagen zur Verfügung gestellt. Meine Fragen hat er zuverlässig und schnell beantwortet und mich bei der wissenschaftlichen Vorgehensweise unterstützt. Bei organisatorischen Fragen waren mir die Mitarbeiterinnen des Studienmanagements jederzeit behilflich. Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit bei allen Mitarbeitern der Universität Stuttgart im Zusammenhang mit meiner Master-Thesis für die hervorragende Zusammenarbeit bedanken.

Christian Reuter

Die Logistikbranche ist spannend und abwechslungsreich – das macht die Arbeit in diesem Bereich besonders attraktiv. Um die Karrierechancen zu verbessern, hat Christian Reuter neben seinem Job in der SAP Logistik Beratung bei MASTER:ONLINE Logistikmanagement (MOL) studiert. Das hier erworbene wissenschaftliche Know-how in den verschiedensten logistischen Handlungsfeldern macht ihn heute zum vielseitig einsetzbaren Experten. Was hat ihn angetrieben? Wie hat er sein Studium bei MOL erlebt? Darüber gibt der Master-Absolvent gerne Auskunft.
  
Herr Reuter, Sie waren ja schon einige Jahre berufstätig und hatten einen sicheren Job. Warum wollten Sie noch einmal studieren? 
Ich habe an der Berufsakademie Wirtschaftsinformatik studiert und bin jetzt seit sieben Jahren für SAP als Berater tätig. Mit dem Masterstudium in Logistik wollte ich mir ein gutes Fundament für meine weitere Karriere legen, indem ich mir eine breite Wissensbasis in Logistik und Supply Chain Management aufbaue. Mir war es wichtig, neueste Methoden, Verfahren und Trends kennenzulernen, die mich in meinem jetzigen Job als SAP Logistikberater weiterbringen. 
  
Es gibt mittlerweile viele Weiterbildungsanbieter. Warum haben Sie sich für MASTER:ONLINE Logistikmanagement entschieden? 
Das Konzept des MASTER:ONLINE Logistikmanagement ist für mich überzeugend: Man kann sich seine Vertiefungsmodule je nach Interessenslage frei auswählen und wird nicht in einen fixen Lehrplan gepresst. Darüber hinaus hat mich gereizt, beide "Welten" der Logistik – die der Technik und die der BWL – kennenzulernen bzw. weiter zu vertiefen. In Zeiten von Industrie 4.0 und Digitalisierung wird interdisziplinäres Arbeiten immer wichtiger. Da hilft es ungemein, fachübergreifendes Know-How aufzubauen.  
Gut fand ich auch, dass ich zwar online von überall Zugriff auf die Lerninhalte hatte, aber diese auch auf meinen privaten Rechner abspeichern und offline "konsumieren" konnte. Damit ist man wesentlich flexibler, wo und wie man lernt. Praktisch war für mich aber auch, dass ich in der Nähe der Universität Stuttgart wohne. So konnte ich nicht nur per Telefon und Mail mit den Dozenten Kontakt aufnehmen. Während meiner Arbeit an meiner Master-Thesis nutzte ich die Möglichkeit, Probleme im direkten persönlichen Gespräch zu besprechen und nach Lösungen zu suchen.  

Job und Studium – wie lässt sich das vereinbaren? 
Da ich beruflich viel mit Bahn und Flugzeug reise, konnte ich die Zeit effektiv nutzen, um neuen Stoff zu lernen und zu wiederholen. Vor Prüfungen habe ich regelmäßig 1-2 Wochen Urlaub genommen, um in Ruhe die Lerninhalte zu verinnerlichen.  
Jedoch muss ich einräumen, dass die 3 1/2 Jahre viel Kraft und Anstrengung gekostet haben. Man hat einfach weniger Zeit für andere Aktivitäten und verspürt einen anhaltenden Druck, lernen zu müssen. Vorteilhaft war in diesem Zusammenhang, dass die Prüfungstermine fest vorgegeben und somit immer das Semesterende bzw. die Semesterferien absehbar waren. Bei einem herkömmlichen Fernstudium sehe ich das Problem, dass man selbst die Prüfungstermine auswählt. Dadurch sinkt zwar der Druck, aber man wird auch viel später mit dem Studium fertig.  

Wie haben Sie es geschafft, sich immer wieder für das Lernen zu motivieren? 
Man muss sich Themen (Module) auswählen, mit denen man sich beruflich ohnehin gerade beschäftigt oder für die man sich begeistern kann. Wenn man einen Mehrwert für sich selbst feststellt, erleichtert das das Lernen ungemein.  

Die Master-Thesis ist nicht nur der Abschluss des Studiums, die umfangreiche wissenschaftliche Arbeit bedeutet auch viel Zeit und Energie. Wie kamen Sie auf das Thema Ihrer Thesis? 
Ich wollte meine Masterarbeit über eine neue und innovative Logistiksoftware bei meinem Arbeitgeber SAP schreiben. Dabei hatte ich das Glück, dass gerade in dieser Zeit ein Entwicklungsprojekt gestartet ist, welches die Integration der SAP Ersatzteillösung "Service Parts Planning" mit der akquirierten Software "Multi-Stage Inventory Optimizer" von SmartOps zum Gegenstand hatte. Da ich als Berater die "Service Parts Planning" Lösung bereits seit Jahren implementiere, konnte ich nach Rücksprache mit dem SAP Product Owner für Service Parts Planning federführend in diesem Projekt mitarbeiten. Dabei konnte ich die komplexen SmartOps Algorithmen hautnah kennenlernen und anhand von realistischen Daten eines großen Automobilherstellers die Vorteile einer mehrstufigen Bestandsoptimierung in einem Distributionsnetzwerk herausarbeiten. 
    
Wie haben Sie die Betreuung durch den Dozenten empfunden? 
Mein Betreuer war Dr.-Ing. Dirk Marrenbach. Mit ihm habe ich einen engen Kontakt gepflegt, d.h. mindestens alle vier Wochen den aktuellen Arbeitsstand in seinem Büro am Fraunhofer IAO besprochen. Das war Ansporn und Stütze gleichzeitig: Dirk Marrenbach konnte mir dank seiner langjährigen Erfahrung als Wissenschaftler wertvolle Tipps geben. Darüber hinaus hat er mir stets das Gefühl vermittelt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. 
  
Im Mai 2015 haben Sie Ihr Studium mit dem ‚Master of Business and Engineering‘ (MBE) an der Universität Stuttgart abgeschlossen. Was hat Ihnen das Studium gebracht? 
Meine  berufliche Tätigkeit hat sich zwar bislang nicht geändert. Durch das abgeschlossene Studium bin ich aber nun als SAP Berater viel breiter einsetzbar. Und mit dem Masterabschluss von der Universität Stuttgart in der Tasche stehen mir zukünftig viele Möglichkeiten offen, unter anderem die Promotion.